Schnappen Sie sich frische Luft und entdecken Sie den Chapelles-Weg

Die Woche neigt sich dem Ende zu, die Temperaturen sind angenehm, das Wetter ist günstig, wir haben beschlossen, mit Freunden etwas frische Luft zu schnappen. Ich ziehe mir ein gutes Paar Schuhe an, bereite meinen Rucksack vor und los geht’s zum Chapelles-Wanderweg!

Ein geschichtsträchtiger Weg

In den bezaubernden Mäandern der provenzalischen Landschaft nimmt der Weg der Tarascon-Kapellen Gestalt an wie ein Ariadne-Faden, der Vergangenheit und Gegenwart, Spiritualität und wilde Natur verbindet. Dieser geschichtsträchtige Rundweg zwischen Schatten und Licht führt uns zur Entdeckung kleiner Schätze, die über die gesamten Alpillen verstreut sind.

Wir parken auf dem Planet-Parkplatz ganz in der Nähe der Saint-Gabriel-Kapelle. Dieser Parkplatz ist der Start- und Endpunkt dieser Wanderung. Sobald wir die Schranke passiert haben, folgen wir dem Weg links mit der Markierung PR. 

An der Kreuzung folgen wir weiter dem Schild „Chapelle St-Gabriel 0,8 km“.

Wir verweilen einen Moment, um die Kapelle zu bewundern, die auf einem steilen Hügel am östlichen Eingang des Regionalen Naturparks Alpilles thront. Sie liegt an der Kreuzung der Via Domitia und der Via Aurelia, inmitten eines Waldes aus Aleppo-Kiefern und den Ruinen von Ernaginum. Sie ist ein wahres Meisterwerk südromanischer Kunst, insbesondere mit ihrem reich verzierten Portal. Seit 1840 steht sie unter Denkmalschutz.

Beobachten, hören, spüren Sie die Natur um Sie herum

Was für ein Genuss, in der Natur zu wandern! Es gibt neue Kraft, befreit den Geist und schenkt einem neue Lebensfreude. Nach wenigen Minuten erkenne ich vertraute Düfte der provenzalischen Landschaft, wie Thymian, der so vielen lokalen Gerichten ein besonderes Aroma verleiht. Während wir weitergehen, bemerke ich, dass die Vegetation mal dicht mit Aleppo-Kiefern bewachsen, mal spärlich und licht ist.

Wir hören auch den Gesang der Zikaden, der uns begleitet und diese friedliche Umgebung fernab von jeglicher Hektik belebt. Alle meine Sinne sind geschärft und ich genieße jede neue Entdeckung.

Die Natur im Dienste der Natur

Wussten Sie ? In den wilden und geschützten Hügeln der Alpilles herrscht seit Jahrhunderten ein fragiles Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Die Weidewirtschaft, eine uralte Praxis, hat die Landschaft der Alpilles geprägt und ist nicht nur eine Tradition, sondern von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung des Ökosystems und den Schutz der Artenvielfalt, insbesondere vor Bränden.

Die Alpilles mit ihrer felsigen Landschaft und grünen Tälern beherbergen eine einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna. Dieses empfindliche Ökosystem ist jedoch ständig bedroht, insbesondere bei heißem Wetter und Mistral. Durch die Beweidung spielen Schaf-, Rinder- und Ziegenherden eine entscheidende Rolle bei der Vegetationsbewirtschaftung. Ihre selektive Ernährung fördert das Wachstum krautiger Pflanzen und kontrolliert gleichzeitig die Ausbreitung invasiver Arten. Ihre Wirkung verringert auch die Brandgefahr, indem sie die Menge an brennbarem Material reduziert, was zur Sicherheit der Bewohner und zum Erhalt symbolträchtiger Landschaften beiträgt.

Ein originelles Werk inmitten der Natur

Ich bin beeindruckt von mehreren Darstellungen von Ziegen aus Naturmaterialien. Sie stehen dort in der freien Natur, und einige sind über zwei Meter lang. Ich erfahre, dass sie von dem Künstler Yoann Crépin aus Saint-Rémy geschaffen wurden.

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Der Schritt-für-Schritt-Weg

Um Sie Schritt für Schritt auf dieser Wanderung zu begleiten, laden Sie die Anwendung Chemins des Parcs auf Ihr Smartphone herunter oder gehen Sie auf die Website und geben Sie den Namen der Route ein.

Parkwege

Wandern
Dauer: 5 Stunden – 14,4 km
Schwierigkeit: mittel
Typ: Schleife

Wählen Sie diese Strecke, wenn es nicht zu heiß ist und nicht zu viel Wind weht, da dieser Teil des Massivs nicht sehr schattig und dem Mistral stark ausgesetzt ist.

Passen Sie Ihre Kleidung dem Wetter an, bringen Sie ausreichend Wasser mit und gehen Sie nicht alleine.

Bevor Sie eine Wanderung antreten, sollten Sie sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. September über den Zugang zu den Waldgebieten informieren, der durch eine Präfekturverordnung geregelt ist.

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Fragen Sie das Fremdenverkehrsamt von Tarascon nach weiteren Wanderungen.